Weg mit 18,5 Millionen Tonnen Fett!

Mit mm-fit in eine gesunde Zukunft: no more couch potatoe!

Aktuelle Studien des Krebsforschungszentrums in Heidelberg belegen, dass starkem Übergewicht nicht „nur“ ungesund sondern vielmehr lebensbedrohlich ist: Neben Bluthochdruck, Arthrose und Diabetes bekommen Übergewichtige auch häufiger Krebs als schlanke Menschen. Als Übeltäter haben die Forscher das sog. viszerale Fett ausgemacht. Das Gute dieser alarmierenden Nachricht: Bewegung hilft.

50 Millionen Deutsche sind übergewichtig, nahezu die Hälfte von ihnen gilt als krankhaft fettsüchtig. Aktuellen Zahlen zu Folge schleppen Dicke mindestens 18,5 Millionen Tonnen (!!!) überflüssigen „Speck“ mit sich herum.

Viele Krankheiten können die Folge sein – dies wird aber meiner Meinung nach von den meisten Betroffenen so lange verdrängt, bis sie die ersten Krankheiten am eigenen Leib wortwörtlich spüren und das Leben beeinträchtigt bzw. Gesundheit gefährdet sind.

Prof. Rudolf Kaaks und sein Team vom Deutschen Krebsforschungszentrum fanden nun alarmierendes heraus: Fettzellen geben krebsfördernde Botenstoffe ab. Das statistische Risiko für bestimmte Tumorarten steigt bei Übergewichtigen deutlich. So zB bei Darm- und Brustkrebs um das Doppelte als bei Normalgewichtigen Menschen. Damit ist Übergewicht neben Rauchen der größte Risikofaktor für die Entstehung bösartiger Tumoren.

D.h. Schlanksein verhindert Krebserkrankungen. Allerdings: Lasst Euch nicht von Body Maß Index und Waage in die Irre treiben. Denn, diese Werte sind medizinisch ungenau. Sie sagen nichts über Fettverteilung in den Organen und im Inneren des Bauchraumes aus. Der Übeltäter ist nämlich das sog. Viszerale Fett, das der Körper zwischen den Organen speichert: Studien bei Darmkrebspatienten zeigten, dass Patienten mit fortgeschrittenem Krebs mehr viszerales Fett haben. Es setzt verschiedene Stoffwechselvorgänge in Gang – u.a. starten bestimmte Signalmoleküle ein unkontrolliertes Zellwachstum. Der Beginn von Krebs.

Forschungen zeigen, dass „die Konzentration schädlicher Stoffe im Blut (..) sich durch die Bewegung eindeutig reduziert. Und das, obwohl die Probanten äußerlich nicht unbedingt abgenommen haben,“ so Prof. Cornelia Ulrich.

Mit anderen Worten: Sport (Fettverbrennungstraining) reduziert viszerales Fett und damit die krebsauslösenden Faktoren.

Bewegt Euch! Mit realistischen Zielen starten Sie in eine gesunde Zukunft. mm-fit.de

Also:

Bewegt Euch. Setzt Euch realistische (!) Ziele und los geht’s. 2 x 45 Minuten Cardiotraining im richtigen Pulsbereich (Fettverbrennung) pro Woche reicht für den Anfang.

 

Wer mehr zum Thema wissen möchte, kann hier weiterlesen:

 

Foto Hund:  @iStockphoto.com/AleksandarNaki, Foto Uhr: @iStockphoto.comdimitris66