Mein Weg zum Sport oder die Pralinenschachtel mit Gefühls-Tsunami

Vor mittlerweile 10 Jahren kam es bei mir zu einer Initialzündung: Mit ca. 98 kg bei 30 % Körperfett fühlte ich mich nicht nur unwohl sondern zunehmend unglücklich. Die Initialzündung dafür, mich bewusst und intensiv mit Sport und richtiger Ernährung auseinander zu setzen, kam durch einen guten Freund. Er hat klar die offensichtlichen Dinge (siehe Foto) beim Namen genannt.


Durch Ernährungsumstellung, intensive Ausdauereinheiten und Krafttraining habe ich kontinuierlich über einen Zeitraum von zwei Jahren mein Gewicht auf 78 kg reduziert, mein Körperfettwert lag dann bei 12%. Das Schönste daran war dieses neue (leichte) Lebensgefühl, ein bis dahin nicht gekannter Gewinn an Lebensqualität.

Diese zwei Jahre waren nicht immer einfach. Dennoch war mir von vornherein klar, dass Crashdiäten nicht mein Weg sind. Sie funktionieren nicht – das ist nachgewiesen. Ich wollte dauerhaft etwas für meine Gesundheit und Fitness tun.

Dass ich dabei den Sport als große Leidenschaft entdeckt habe, war ein zunächst nicht geplanter Nebeneffekt. Aber ein absolut positiver! Und wie sagte schon die sehr weise Mutter von Forrest Gump: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie was drin ist.“ 😉

Mein Weg zum Triathlon startete im Grunde beim Indoor Cycling. Der Spassfaktor in der Gruppe war damals wichtig, um die nötige Motivation zu haben. Schnell wurde ich vom begeisterten Teilnehmer zum leidenschaftlichen Tomahawk Trainer.

Triathlet und Personal Trainer Mario Muhren2008 begann ich mit dem Triathlon. Unterstützt von erfahrenen Vereinskollegen des ASV Duisburg habe ich mich zwei Jahre auf meinen ersten Langdistanz-Wettkampf in Roth 2010 vorbereitet. In dieser Zeit habe ich unglaublich viel über mich und meinen Körper erfahren. Ja, ich kann sagen: Man lernt sich neu kennen.

Und Roth selbst war unbeschreiblich. Ein Hammer-Gefühl, ach was schreibe ich: ein Gefühls-Tsunami ist auf der Ziellinie über mich hereingebrochen.

Im Juni werde ich in Regensburg starten. Zwei Trainingslager auf Lanzarote und Mallorca habe ich absolviert. Auf zum nächsten Gefühls-Tsunami!

 

 

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